Wenn schon nicht die gestählten Körper oder ausgefeilten Haartrachten, so sprechen doch im Augenblick besonders die spätwinterlichen Außentemperaturen dafür den USI Bulls beim Post Season Hallensport zuzustehen. So geschehen am vergangenen Sonntag, an welchem sich die Mannschaft als Sieger aus zwei Spielen gegen die Feldkirch Baskets, Gesamtscore 152 – 139 durchsetzt. In Spiel 2 gegen die Vorarlberger ist schon nach wenigen Sekunden klar, dass man sich das von vielen antizipierte 0:0 abschminken kann, 19:14 steht es nach einem Viertel für die Heimmannschaft. Die Partie verläuft relativ ausgeglichen, und keine der beiden Mannschaften vermag sich entscheidend abzusetzen. Sechs Punkte Führung zur Halbzeit, gefolgt von zwei ausgeglichenen Vierteln ergibt nach 40 Minuten einer sehr fair und respektvoll geführten Partie ein 84 – 79 für die USI Bulls. Damit gelingt die Qualifikation für das Westligafinale wo für kommenden Samstag um 20:00 im Landessportcenter der Sportverein Olympisches Dorf als Gegner feststeht. Wer sich vom Eurovision Song Contest nicht an die Couch fesseln lassen und stattdessen Live-Basketball erleben will muss sich darum nicht länger mit der Samstagabendplanung grämen.

 

Bericht: USI

Nach einer über weite Strecken ansprechenden Saison und Platz zwei in der Grunddurchgangstabelle haben sich die USI Bulls Halbfinalaufeinandertreffen gegen die Turnerschaft Innsbruck (Landesliga) und die Feldkirch Baskets (Westliga) erarbeitet. Passables Abwehrverhalten und Kampf schlugen sich vorerst in einem 60:68 Auswärtssieg jenseits des Arlbergs nieder. Finalaufstiegsberechtigt ist hier die Mannschaft die nach zweimal 40 Minuten den Zinken vorne hat. Insofern würde ein 0:0 kommenden Sonntag (7.5) an der USI reichen. Wer schon immer mal einem Unentschieden in einem Basketballspiel beiwohnen wollte hat daher ab 17:00 in Halle 40C die seltene Chance. Einen 1:0 Vorsprung in einer herkömmlichen Best-of-Three Serie vermochten sich die Bullen am vergangenen Sonntag gegen die TI Titans in der ersten Halbfinalbegegnung der diesjährigen Landesligaplayoffs zu erspielen. Ein 15:0 Run in den ersten sieben Minuten einer intensiv geführten Partie legt den Grundstein für einen 76:67 Erfolg. Die Leistung unter beiden Körben und vor allem die Konstanz über die gesamten 40 Minuten lassen Luft nach oben und sollten sich im Rückspiel am Mittwoch, 10.5, 19:45 @ Leitgebhalle weiter dem Maximum annähern um mit einem 2:0 und geschwellter Brust in ein Finale gegen den Sieger aus SVO – Schwaz einziehen zu können.

 

Text: USI Bulls

Der derzeit Führende der Tiroler Landesliga SVO Innsbruck siegt souverän gegen den derzeit Letztplatzierten TSV Fulpmes mit 106 zu 55. Nur zu Acht erschienen die Basketballer aus Fulmpes gestern Abend, um sich in einem vom Papier her eindeutigen Spiel gegen die Heimmannschaft SVO in der gar nicht so rutschigen Siebererhalle zu behaupten. Dies gelang am Anfang recht bescheiden, denn die Hausherren rund um Meistercoach Medinov legten sogleich mit einem fulminanten 9 zu 0 Run, inklusive brutalem Dunk, los. Doch nach der fälligen Auszeit kamen die Stubaitaler ein wenig gesitteter zurück auf den Platz und beschlossen für den Rest vom Abend die Spielgeschwindigkeit drastisch zu senken und sich in der Verteidigung eher um die direkte Korbnähe zu kümmern. Der SVO generierte demgemäß freie Dreier am laufenden Band und konnte im ersten Viertel mit einer unterirdischen Quote von Außen kaum Punkte anschreiben. Die Fulpmer hingegen schienen von außen besonders gut aufgelegt zu sein und zeigten im ersten Viertel sensationelle Würde am laufenden Band. 21 zu 13 nach zehn gespielten Minuten. Auch das zweite Viertel schien zunächst ähnlich abzulaufen. Die Zonenverteidigung Fulpmes lud die SVOler zu freien Dreipunktewürfen ein, die Innsbrucker trafen allerdings in erster Linie den Ring. Man warf allerdings fleißig weiter und nach weiteren fünf gespielten Minuten platzte endlich der Knoten und Fulmpes versinkte im Dreierregen. 7 Dreier im zweiten Viertel sprachen eine deutliche Sprache. 56 zu 30 zur Halbzeit. Die Stubaitaler stellten ab dem dritten Viertel in der Verteidigung dann auf eine Mannverteidigung um, was konsequenterweise zu weniger Dreipunktewürfen führte, aber sogleich nun auch vermehrt zur Penetration einlud. Vor allem die Herren Oberhauser, Sturm und Cisse nahmen diese Einladung gerne an und punkteten nach Belieben: 80 zu 43 nach dem dritten Viertel. Auch im letzten Viertel verletzte sich niemand. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Endstand: 106 zu 55 Next up: Heimspiel gegen Zell am See am 25.03.2017 um 20:00 Uhr in der Leitgebhalle mit hoffentlich besserer Zuschauerkulisse!

Problemlos gestaltete sich das Heimspiel gegen den voraussichtlichen Halbfinalgegner in den diesjährigen Playoffs der Tiroler Landesliga TU Silverminers Schwaz. Mit 108 zu 44 wurde den Knappenstättern recht vehement die Grenzen aufgezeigt. Nur wenige Tage nach dem Spitzenspiel am universitären Sportinstitut durfte der SVO im Jahr 2017 auch endlich „zu Hause“ mal ran ans Leder. Die Gäste aus Schwaz erschienen beim Meister der Vorsaison zwar nur mit 7 Spielern, jedoch wusste man sehr genau, dass man die Silverminers nie unterschätzen darf. Das erste Viertel gestaltete sich gewohnt verhalten, wobei vor allem die Defensive beim Stand von 18 zu 11 aus Sicht des SVO gehörig einbrach und sich beide Mannschaften mit einem 23 zu 23 in die Viertelpause verabschiedete. Coach Medinov gestaltete seine Ansprache dann gewohnt ruhig und gelassen und machte seinen Mannen klar, dass ohne Verteidigung jeder Spieler punkten kann. Die Ansprache zeigte ihre Wirkung. In den folgenden zehn Minuten punkteten Schwaz 7 Mal, der SVO 29 Mal. Auch das Viertel 3 und 4 gingen in dieser Tonart weiter, wobei offensiv sowohl Würfe von außen, als auch Würfe unter dem Korb ihr Ziel erreichten. Wenn man Schönheitsfehler finden will, so war das an diesem Abend die eher bescheidene Freiwurfquote mit 50% und das defensiv verhaltene erste Viertel. Ansonsten kommt der SVO Motor langsam aber sicher in Schwung und mit den Playoffs in Reichweite – in ca. einem Monat ist es dann soweit – ist diese Tatsache auch gut so. Durch drei (sic!) geglückte Dunks in Folge hat sich ein als unathletisch und alt abgestempelter Spieler wieder im Ansehen nach oben geschraubt und somit die Wette gewonnen. Die Bierkiste als Wetteinsatz darf jederzeit zum Training mitgebracht werden. (Kroz tri uspješne zakucavanja u nizu, određen kako ne atletski i stari igrač pijan vratio u pogledu prema gore i tako osvojio okladu. Pivo sanduk okladio u svakom trenutku može biti doveden u treningu.) Endstand: 108 zu 55 Next up: Heimspiel gegen TSV Fulpmes am 21.03.2017 in der Sieberer Schule

Nach dem 87:78 Triumph der TU Silverminers Schwaz gegen die Basketball Herren aus Zell am See besteht erneut Hoffnung für einen Playoff-Einzug in der Westliga. Die Position als Rote Ampel in der Tabelle haben sie mit dem Sieg abgegeben.

Weiterlesen: https://www.regionalsport.at/sportberichte/maerz-2017/tu-silverminers-schwaz-triumphierten-gegen-den-tvz-basketball/

Angriffslust gehört in der laufenden Spielzeit des Tiroler und überregionalen Basketballbetriebs noch nicht zu den Kerntugenden der USI Bulls. Das beherzte, destruktive Mauern hinten wird dem offensiven Fluss bevorzugt und lässt sich tabellarisch auf vier Siege aus ebenso vielen Begegnungen ummünzen. Einen statistischen Ausreißer oder eine offensive Trendwende stellt die Begegnung der Bullen mit Zell am See dar. Die Abwehr zeigt sich über weite Strecken gewohnt kompetent und verdrussstiftend und lässt nur in einem Viertel mehr als 15 Zähler der dezimierten Zeller zu, während vorne sämtliche USI Athleten zu einer ausgeglichenen Scoringleistung beitragen. Die Punkte 98-100 zum 100 – 46 Erfolg werden zur Freude von Zuschauern und Mannschaft mit dem Ablauf der Spieluhr synchronisiert, was laut FIBA Reglement einen Kasten Bier zu Lasten des erfolgreichen Schützen nach sich zieht. Kommenden Mittwoch lassen wir das Basketballjahr auswärts gegen die TI U19 ausklingen und hoffen als Tabellenführende zu überweihnachten.

 

Bericht: Usi Bulls

Die TI Innsbruck Damen gewinnen ihr ersten Saisonspiel im Cup gegen UKJ Mistelbach. Nach einem starken und konzentrierten Beginn liessen sich unsere Damen den Sieg nicht mehr nehmen. Allen Widrigkeiten von Schiedsrichter („Spin-Move wird immer als Schritte gepfiffen“) und Schreibertisch (falsch geschriebe Fouls, nicht geschriebene 3Punkte, etc) zu trotz behielt unser Team die Ruhe und Konzentration, arbeitete solide am Rebound kontrollierte somit auch das Spielgeschehen.
Am 22.1.2017 gastiert somit UBI Graz in der Innsbrucker Leitgebhalle.

Das SVO-U11-Team meldet sich mit tollem Spiel gegen die U14-Mädchen der TI zu Wort

Ganz vorne, von links: Tuna, Mason; Knieend v. li.: Philipp, Alica, Victoria, Lenne, Matthias, Kaled, Max; stehend v.li.: Ahat, Dexter, Arun, Dominik, Alexander, Daniel; hinten v. li: Gabriel, Mansata, Hans, David, Nemanja. Nicht am Bild: Michael, Toni, Jeremy.

Ganz vorne, von links: Tuna, Mason; Knieend v. li.: Philipp, Alica, Victoria, Lenne, Matthias, Kaled, Max; stehend v.li.: Ahat, Dexter, Arun, Dominik, Alexander, Daniel; hinten v. li: Gabriel, Mansata, Hans, David, Nemanja. Nicht am Bild: Michael, Toni, Jeremy.

„Bei keinem unserer Herren-Landesligaspiele waren so viele Zuschauer!“, stellten die Betreuer des eben erst gegründeten SVO-Unter-11-Teams fest: Gabriel Weis, Nemanja Markovic und Hans Licha staunten nicht schlecht, als beim allerersten Auftreten ihrer Schützlinge in der Reithmann-Halle eine derart große Anhängerschar von Eltern und Freundeskreis der „Basketball-Zwerge“ vom SVO, zwischen sechs und zehn Jahre jung, gekommen war, um ihre Buben und Mädchen anzufeuern.

„Wann spielen wir?“ – Nun, nach nur zwei Monaten Training war es endlich so weit: Mason, Lenne, Dexter, Kaled, Philipp und als Wechselspielerin Alica boten der Übermacht der viel größeren, älteren und erfahrenen TI-Mädchen Rosa, Emma, Maria, Lina und Co. bewundernswert Paroli. Etwa der quirlige Mason mit seinen schnellen Dribblings und überraschend sicheren Lay-Ups. Aber auch der aus einer syrischen Flüchtlingsfamilie stammende Kaled zeigte auf: Als ihn nach heroisch erkämpftem Defensiv-Rebound drei TI-Größen umringten und Kaled zu keinem der Mitspieler passen konnte, nahm er einfach wie ein Running-Back beim Football das „Laberl“ unter den Arm und stürmte, auch die Seiten-Outlinie missachtend, unaufhaltsam an den verblüfften Gegnerinnen vorbei. Die Schiedsrichter vergaßen vor lauter Lachen beinahe darauf, abzupfeifen. – „Bravo!“ und „Defense, Defense!“, hallte es von beiden Spielerbänken und aus dem Zuschauerraum wider.

Weil sich die SVO-Wechselspieler Tuna, Matthias, Max, Arun, Alexander, Dominik und Daniel derzeit noch mit der 1. Lektion im Basketballsport herum schlagen („Das Runde ohne Haare, das wir fangen sollten, ist der Ball“) – verständlich nach so kurzer Trainingseit -, bekamen sie mit Ahat und David zwei bereits erfahrene Ü-11-Spieler zur Verstärkung. Und siehe da: Auch diese Gruppe feierte den einen oder anderen Korb. Dass die TI-Mädels haushoch voran lagen, konnte den Kampfgeist der SVO-G´schrappen nicht mindern.

Das Spiel hat seinen Zweck voll erfüllt: Das Team, die Eltern und Freunde gemeinsam beim Spiel zu versammeln sowie Licht ins Dunkel der Begeisterung um den Tiroler Basketballsport zu bringen. H.L.

In einem schon sicher gewonnen geglaubten Spiel bringt ein katastrophales Schlussviertel die Wende für die Gäste vom Sportinstitut. Der SVO verliert 62 zu 67.

Das dritte Spiel in dieser Saison, das dritte Mal eine neue Starting Five für Coach Medinov. Auslandsaufenthalte, Verletzungen und andersartige Verpflichtungen lassen beim SVO derzeit keinen wirklichen Rhythmus entstehen. So ist es nicht verwunderlich, wenn man erst nach einigen Minuten zum gewohnten Spiel findet. Dankenswerter Weise wirkten auch die Gegner ein wenig eingerostet und so punkteten auch diese erstmals in der dritten Minute des ersten Viertels. Beim Stand von 14 zu 6 aus Sicht der Gastgeber wechselten die Gäste dann in eine Zonenverteidigung und blieben in dieser, bis zum Ende des Spiels. Der SVO stellte sich – erwartungsgemäß – erst nach einigen Minuten auf die neue Verteidigung ein, und so konnten die Gäste den Rückstand bis zum Ende des Viertels noch auf 20 zu 15 verkürzen.

Das zweite Viertel war für beide Seiten ein Desaster. Offene Würfe fanden nicht den Weg in den Korb und vor allem auf Seiten des SVO wurde exakt das gespielt, was man gegen eine Zone nicht machen sollte. Die Gäste bedankten sich und verkürzten den Abstand marginal auf 32 zu 28.

In der Halbzeitpause wurde ruhig und sachlich darüber diskutiert, wie man theoretisch offene Räume in einer Zonenverteidigung einnehmen kann. Praktisch gelang dann in den darauffolgenden fünf Minuten alles. Drei Dreier krönten einen 13 zu 0 Run und mit noch 3 Minuten im dritten Abschnitt führte der SVO komfortabel mit 50 zu 32. Ein Minirun der Gäste machte daraus eine 13 Punkte Führung: 54 zu 41.

War das zweite Viertel bereits offensiv ein Desaster, so fehlt für das letzte Viertel das richtige Vokabular. In der Offensive wurden Ballverluste am laufenden Ball produziert und in der Defensive versuchte man gar nicht einmal mehr zu verteidigen. Die Gäste fühlten sich wohl wie im siebten Himmel, denn Korbleger nach Korbleger schmälerten den Vorsprung der Hausherren. 2 Minuten vor Schluss, beim Stand von 62 zu 58, wurde im Timeout nochmals eindrücklich auf die Gefahr von Ballverlusten hingewiesen und die miserable Verteidigungsleistung thematisiert. Es half jedoch nichts. Die Spieler der USI punkteten noch 9 Mal, dem SVO blieben weitere Punkte verwehrt.

Endstand: 62 zu 67

Bericht: SVO Innsbruck

USI gegen TI stellt seit vielen Jahren einen Klassiker im Tiroler Basketball dar. Die Paarung ist meist ein Garant für enge, intensiv geführte, faire Partien sei es im Grunddurchgang oder den Playoffs am Ende der Saison. Der Kern der Mannschaft ist wohlbekannt während namhafte Ergänzungen bzw. Rückkehrer aus dem bundesweiten Basketball die gut eingespielte Truppe diese Saison ergänzen. Auch die USI Bulls können in der aktuellen Spielzeit wieder auf zwei Athleten aus der Meistersaison 2014 zurückgreifen und hoffen, nicht zuletzt mit deren Hilfe, an alte Erfolge anschließen zu können. Während der vergangenen zwei Jahre behielt leider viel zu oft die Turnerschaft die Oberhand in den Begegnungen der beiden Mannschaften, ein Trend den es 2016/17 umzukehren gilt. Zu Beginn der Partie gelingt dieses Vorhaben gut: die Mannschaft leistet individuell und kollektiv ansprechende Defensivarbeit und kann dadurch eine verheerende Reboundarbeit unter dem eigenen Korb kaschieren. Die eigene Abschlussschwäche fällt daher nach dem ersten Viertel und einem Spielstand von 16:8 nicht ins Gewicht. Die Offensive kommt im weiteren Verlauf der Partie auf Touren, ohne, dass dabei viele Punkte der TI zugelassen werden. Dies schlägt sich in einem 16 Zähler Vorsprung zum Seitenwechsel nieder. Viele Ballverluste und Fouls verhindern eine anmutige Partie, Unsicherheiten und offensive Ideenlosigkeit lassen einen Ausbau des Vorsprungs in der zweiten Halbzeit nicht zu. Nichts desto minder steht am Ende einer intensiv geführten, defensiv dominierten Partie ein 68:60 Erfolg und viel positive Energie und Schwung für die bevorstehende Saison und deren Aufgaben für die USI Bulls zu Buche. Vielen Dank an alle die uns dabei persönlich und digital unterstützen!